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Informationen zu Prävention
in der Jugendpastoral

Die Koordinationsstelle Prävention des Bistums hat in 2023 u. a. an neuen Regelungen für die Präventionsarbeit sexualisierter Gewalt in der Jugendpastoral gearbeitet:


In der Arbeitshilfe des Bistums wird empfohlen, wer welche Schulungen mitmachen sollte
(
https://bistum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2017/01/Arbeitshilfe_komplett_3.3.22.pdf, PDF-Seite 88, Kapitel 4, Seite 13).

Damit unsere jungen Ehrenamtlichen im Jugendpastoralen Bereich nicht zusätzlich zur umfassenden Juleica-Schulung mit einer Einheit zum Thema Prävention und eine Basis-Schulung absolvieren müssen, bevor sie in die Arbeit starten können, halten wir es für sinnvoll, eine zertifizierte Basis-Schulung (3 Stunden) schon in den Juleica-Kurs zu integrieren.

Dafür haben wir mit der Präventionsabteilung das Konzept der Präventions-Multiplikator*innen in der Jugendpastoral entwickelt. In den Schulungsterminen werden Schulungsteamer*innen und Hauptamtliche auf Grundlage dieses Konzeptes ausgebildet, um im Anschluss (auch) in Juleica-Kursen das Modul „Prävention von sexualisierter Gewalt“ teamen und zertifizieren zu dürfen.
Ziel ist es, dass möglichst jedes Schulungsteam zukünftig so ausgebildete Multiplikator*innen in den eigenen Reihen hat. 
Zertifizierte Basis-(Plus-) Schulungen in der Jugendpastoral können nur von Personen mit Schulungserlaubnis durch die Koordinationsstelle Prävention und nach Rücksprache mit dieser durchgeführt werden.


Hinweis:
Solltet ihr in euren Teams keine Möglichkeit haben, Teamer*innen zu jugendpastoralen Multiplikator*innen fit zu machen aber Gruppenleiter*innengrundkurse mit zertifizierter Präventionseinheit anbieten wollt, kümmert sich die Präventionsabteilung um die Vermittlung von Multiplikator*innen.
Hierfür ist es wichtig, dass ihr euch möglichst frühzeitig bei Friederike Strugholtz
(
f.strugholtz@bistum-os.de oder 0541 318385 oder bei Bistum.App) meldet.
Gerne mit einem konkreten Termin.

Für diejenigen Juleica-Inhaber*innen, die noch keine zertifizierte Präventionsschulung mitgemacht haben, empfehlen wir sehr, diese in die Fortbildung zur Verlängerung der Juleica zu integrieren. Ansonsten gelten zur Auffrischung die Regeln aus den jeweiligen ISKs.

Wir wissen, welch tolle Arbeit ihr in den vergangenen Jahren bei den Juleica-Schulungen geleistet habt und auch in eurem alltäglichen Engagement leistet.
Dafür ein großes Dankeschön!

Trotzdem ist bei uns und der Koordinationsstelle Prävention Bitten angekommen, das Themenfeld der Prävention zu professionalisieren um allen mehr Sicherheit in dem Themenfeld zu geben. Das Bistum fordert zurecht eine professionelle Aufstellung der Präventionsarbeit. Daher müssen wir nun unsere Arbeit in dem Feld umstellen. Wir glauben aber fest daran, dass die neue Form sich nach einiger Zeit der Umstellung als sinnvoll und gewinnbringend erweisen wird.
Wenn ihr dazu Rückmeldung und Tipps zur Verbesserung in der Zukunft habt, tragt diese gerne an uns heran.

Bitte meldet euch bei Fragen zu den jugendpastoralen Multiplikator*innen zum Thema der sexualisierten Gewalt bei Friederike Strugholtz aus der Präventionsabteilung.

Übersicht zu “Wer darf Wen schulen”  Merkblatt Prävention Jugendpastoral (1) 

Ansprechpersonen zu dem Thema Prävention: Ruth Kenkel und Laura Nesemeyer