„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ Sternsingen in diesem Jahr anders

Das Dreikönigssingen, das jetzt auch im Bistum Osnabrück wieder beginnt, muss aufgrund der Corona-Pandemie kontaktlos stattfinden. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) empfehlen den Sternsingergruppen, auf Besuche in Häusern und Wohnungen oder an den Haustüren zu verzichten. Stattdessen sind alternative Möglichkeiten für ein kontaktloses Sternsingen geplant: So liegen der Segen und entsprechende Kreide in den Kirchen bereit, Segensbriefe und -pakete werden zugeschickt oder verteilt. In vielen Gemeinden sind auch digitale Sternsingerbesuche in der Vorbereitung. Einige Aktionsideen finden sie weiter unten auf dieser Seite.

Bischof Dr. Franz-Josef Bode unterstützt diese Formate: „Gerade in diesem Jahr, wo die Sternsingeraktion ihr 175-jähriges Jubiläum feiert, freut es mich, wenn der Segen trotz des Lockdowns in unserem Bistum verteilt werden kann. Ich glaube, gerade jetzt haben die Leute den Segen nötig. In einer Zeit, wo so viel Unsicherheit besteht, wo wir nicht wissen, wie alles weitergeht, wo wir so viel Halt in unserem Leben brauchen, dürfen wir auf die Botschaft der Menschwerdung Gottes nicht verzichten!“

Das Kindermissionswerk und die Deutsche Bischofskonferenz haben sich darauf verständigt, das Sternsingen bis zum 2. Februar des kommenden Jahres zu verlängern. Das soll den Gemeinden helfen, auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich und ohne Zeitdruck alternative Formen der Sternsingeraktion umzusetzen.

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Vera Seeck

Vera Seeck ist Mitarbeiterin in der Diözesanstelle des BDKJ Osnabrück. Weitere Informationen zu Vera Seeck finden sich hier. Ihre Beiträge können hier aufgerufen werden.