Pfingsten – Fest der Zukunft und Hoffnung

„Bleiben sie immer mehr Hoffnungsträger statt Bedenkenträger, denn davon haben wir reichlich genug“ pflegt unser Bischof Dr. Franz-Josef Bode immer wieder zu sagen.

Pfingsten – nicht mit dem Erlebten, das einschüchtert und bedrückt, stehen zu bleiben. Die Jünger, die im Abendmahlsaal versammelt waren (vgl. Joh 20, 19 ff.) blieben auch nicht da, sondern sie gingen los und verbreiteten die frohmachen Botschaft von Jesus  und schenkten den Menschen  Zukunft und Hoffnung.

Und das ist Pfingsten heute – nicht stehen bleiben, in dem was uns heute Sorge bereitet, sondern mutig weiter zu gehen und Schritte angstfrei zu wagen und eine Kirche zu gestalten, in der es keine Denkverbote gibt, in der wir geschwisterlich und gleichberechtigt leben, in der nicht nur einige ein Amt übernehmen dürfen und andere nicht und die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit zu leben anerkennt. „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ ( Dom Helder Camara, 1909-1999). Eine neue Wirklichkeit zu schaffen, sich dafür einzusetzen und mutig mitzubauen an der Erneuerung – das ist Pfingsten heute!

Das wünsche ich mir – mit allen, die Hoffnungsträger*innen sein wollen!

Gesegnete Pfingsten und viel von Gottes Geist!

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Über den Autorn

Daniel Brinker