Was ist eigentlich ein Barcamp und in welchen Zelten pennt man da? – Es gibt Fragen am Anfang einer Veranstaltung, die sich am Ende nicht mehr stellen.

So in etwa war es auch beim Barcamp #lifecraft – Jugendpastoral im digitalen Sandkasten. Das Format war mal etwas erfrischend neues im Bereich der Jugendpastoral und entsprechend gab es einige Anmeldungen, die zu einer bunt gemischten Truppe aus verschiedensten Berufsgruppen, Ehrenamtlichen, digitalen Experten und Teilzeitexperten führte. Getroffen wurde sich in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde Osnabrück, ganz im Sinne einer lockeren, studentischen Atmosphäre. Insofern war der Boden bereitet für eine Veranstaltung, bei der es keine Teilnehmer*innen, sondern nur Teilgeber*innen gibt. Barcamps funktionieren, weil jede*r seine Fragen, Expertisen und Themen mit einbringen und – sofern auch andere Interesse daran haben – ohne große Vorbereitung eine Session veranstaltet. Nach diesem Prinzip wird der Tagesplan, der am Anfang der Veranstaltung noch leer ist, individuell und vollkommen unvorhersehbar gefüllt.

Aber, das Format allein reicht nicht aus, denn “Content is King!”, wie man im Internetz so schön sagt.

Und Content wurde reichlich geliefert. Zu Beginn vor allem von Thorben Koring, dem Leiter der Fachstelle Jugendmedienkultur NRW. Er lieferte innerhalb einer Stunde einen Abriss vom Wählscheibentelefon, über Dieter Braacke und die JiM-Studie bis hin zum Smart-Home und Rezo.

Und mit dem Drive ging es dann in die Sessions. Es wurde gesprochen über Instagram, über Trolle, über digitale Verbandsarbeit. Es wurde gezockt, programmiert und ge-makey-makeyt. Diese Vielfalt konnte nur durch den vielen Input der Teilgeber*innen gelingen.

Wer Interesse hat, die Ergebnisse des Barcamps nachzulesen, kann das unter diesem Link tun.

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Über den Autorn

Dr. Fabian Sandkühler

Dr. Fabian Sandkühler ist Mitarbeiter in der Diözesanstelle des BDKJ Osnabrück. Weitere Informationen zu Fabian Sandkühler finden sich hier. Seine Beiträge können hier aufgerufen werden.