Wir leben heute in einer Zeit, in der die Aggressivität einiger Menschen die Lebensqualität von vielen verdirbt. Gibt es Auswege aus dieser Spirale der Gewalt?

JA. Es muss sich weltweit etwas im Umgang miteinander verändern. Nicht Geld und Macht dürfen das Entscheidende sein. Und da muss eine Veränderung von unten erfolgen. Aber wie soll das konkret vonstattengehen?

Wenn wir Menschen eine bessere Welt wollen, dann müssen wir bei uns selbst anfangen. Ich beginne bei mir und setzte jeden Tag mindestens vier Minuten ganz bewusst und aktiv für meinen Traum ein.

Ich beginne in meiner Umgebung.

Ich überlege, wem ich mit Kleinigkeiten eine Freude machen kann.

Ich will mit offenen Augen durch die Welt gehen:

Wem ist ein Missgeschick passiert und wie kann ich ihm helfen?

Zu wem kann ich heute ganz besonders freundlich sein?

Wer braucht ein Wort der Anerkennung und des Lobes?

Es sind oft grade die kleinen Gesten, die eine große Wirkung haben.

Wenn die ganze Welt irgendwann nur noch aus Hunderttausenden von kleinen Oasen der Menschlichkeit besteht, dann haben Egoismus und Aggressionen bald keine Chance mehr.

Also lasst den Traum wahr werden.

Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Erde verändern.

     von Pater Wilhelm Ruhe

Wie auch schon im Text steht, leben wir in einer Welt, in der Armut, Gewalt, Missbrauch, Umweltverschmutzung und Ungerechtigkeiten keine Seltenheit mehr sind. Mir gefällt dieser kleine Impuls ziemlich gut. Passend auch zu einem unserer Aufgabenbereiche vom BDKJ „Soziale Gerechtigkeit“ konnte er mich nochmal zum Nachdenken anregen, gab mir erneut Mut und bestärkte mich weiterhin, etwas in der Welt verändern zu wollen. Man kann vielleicht nicht als Einzelperson die gesamte Welt ändern, aber jeder Einzelne kann etwas zu der Veränderung beitragen – auch wenn dies nur Kleinigkeiten sind.

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Über den Autorn

Pia Lindemann