Jesus verändert am letzten Tag seines Lebens das Leben einiger Menschen auf wunderbare Weise. Das Leben von Simon von Kyrene und das von Josef von Arimathäa. Grade jetzt in der Fastenzeit, kann man sich diese Ereignisse nochmal anschauen und einmal drüber nachdenken. Vielleicht kann man sich, im Alltag, an der ein oder anderen Stelle ja ein Beispiel nehmen.

Simon muss anstelle von Jesus das Kreuz schultern und tragen. Er tut es nicht aus freiem Mut. Wie wird er sich gefühlt haben, dieser Simon von Kyrene? Und er fragte sich bestimmt, was habe ich mit Jesus Kreuz zu tun. Wahrscheinlich wird er beim tragen bemerkt haben, wem er die Last abgenommen hat und wer ihm letztlich die Kraft gibt, das Kreuz zu tragen. Er ist stolz, nicht mehr zu den anderen Neugierigen zu gehören, die nur untätig dem Leid Jesus zuschauen.

Als sie Jesus hinaus führten, ergriffen sie Simon, einen Mann aus Kyrene, der gerade vom Feld kam. Ihm luden sie das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrage. (Lukas 23,26)

Josef von Arimathäa überrascht sich selbst. Er gehört zu den Priestern, die Jesus hassen, aber eigentlich ist er ein heimlicher Anhänger von Jesus. An diesem Abend entscheidet er sich, offen zu Jesus zu stehen. Er bittet um Erlaubnis, Jesus begraben zu dürfen. Er nimmt ihn vom Kreuz ab.

Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde, ging Josef von Arimathäa, ein vornehmes Mitglied des Hohen Rats, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesus zu bitten. (Markus 15 -42,43)

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Über den Autorn

Pia Lindemann