Ich kann
davon träumen,
eine edle Rose zu sein,
oder
so kunterbunt, wie ich bin,
blühn, was das Zeug hält.

Ich kann
pausenlos jammern:
ach hätte, wäre, könnte ich doch!
oder
mal ausprobieren,
was ich hab, was ich bin, was ich kann.

Ich kann
bei jeder Enttäuschung
in tiefe Schwermut verfallen
oder
das Schöne genießen,
das mir täglich begegnet.

Ich kann
auf Nummer sicher gehen
und alles beim alten lassen
oder
die Richtung ändern
und neue Wege erkunden.

Ich kann
mich vor Entscheidungen drücken
oder
endlich die Verantwortung
für mein Leben übernehmen.

© Gisela Baltes

Ich hab die Wahl, ich kann entscheiden. In der Fastenzeit verzichtet man traditionell auf etwas. Ihr habt die Wahl den alltäglichen Versuchungen zu widerstehen oder ihnen nach zu geben.

Am Montag ist “Halbzeit” der Fastenzeit. Zeit für eine kleine Reflexion. Habt ihr es vermisst, was ihr fastet oder bringt es euch mehr Lebensqualität?

Ihr habt die Wahl:

Nur noch “die zweite Halbzeit”*
oder
behalt ich es bei, weil es mir gut tut.

 

 

 

 

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Über den Autorn

Niklas Meyer